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Sommerausflug nach Krumbach

Der traditionelle Sommerausflug von Älter werden in Olching e.V. führte am 12. Juni 2026
in die kleine mittelschwäbische Stadt Krumbach, die nicht nur bedeutende Baudenkmäler hat
sondern auch eine besondere Beziehung zum Wasser.
Gelegen zwischen den Flusstälern von Lech und Iller, durchzogen von Kammel und Krumbach, begünstigt durch die Heilquelle des Kurbades Krumbad,
hatte die Stadt eine Sonderstellung schon im Mittelalter als Markt- und Handelsplatz.
Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1156 bekam Krumbach 1370 schon das Marktrecht
und wurde 1895 zur Stadt erhoben.
Mit der Eingemeindung des Dorfes Hürben mit seiner großteils jüdischen Bevölkerung
zählte Krumbach 1902 stolze 3.172 Einwohner.
Eine der Stadtführungen eines Stadtführers des Heimatvereins (Foto 1) beschäftigte sich
deshalb auch mit der Geschichte der jüdischen Mitbürger und deren Lebenssituation
vor und nach den Weltkriegen.
Anhand von einigen sehr gut erhaltenen historischen Gebäuden, u.a. dem aus dem
15. Jahrhundert stammenden Gasthof Munding und dem Hürbener Wasserschloss,
das heute sinnvoll genutzt wird, ist das sehr gut nachvollziehbar geworden.
Beeindruckend ist auch die Altstadt mit dem historischen Rathaus und Marktplatz (Foto 3), dem Lichtenstein-Schloss, dem gepflegten Stadtgarten, der Mühlkapelle sowie der Rokokokirche St. Michael (Foto 2 und 4).

Nach der üblichen Einkehr in einem der Gasthäuser in Krumbach stand noch das Kloster Wettenhausen und bei Dauerregen ein „Aufwärmen“ im Klostercafé auf dem Programm.
Denn nicht nur in Krumbach ist „Wassermanagement“ immer wieder ein Thema,
sondern an diesem komplett verregneten Ausflugstag war es einmal mehr DAS Thema.
Es hatte aber keinen Einfluss auf die gute Laune der teilnehmenden Seniorinnen und Senioren!